Rajiv Cerezo Chugani (Madrid, 1992) ist ein in Deutschland lebender Bariton. Er studierte an der Madrider Gesangsschule und verfeinerte seine Technik bei Lehrern wie Milagros Poblador, Santiago Calderón, Christopher Robertson und Vincenzo Spatola. Zudem nahm er an Meisterkursen der renommierten Sopranistin Lisette Oropesa teil. Nach seinem Abschluss wurde er für das Crescendo-Programm am Teatro Real in Madrid ausgewählt.
Sie trat in bedeutenden Konzerthäusern in Spanien und Europa auf, darunter das Teatro Real, das Auditorio Nacional in Madrid, die Kölner Philharmonie und das Théâtre de Paris. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit Dirigenten wie Karel Mark Chichon, Manuel Coves, Sir Neville Marriner und Miguel Roa zusammen und stand mit renommierten Künstlern wie Elīna Garanča auf der Bühne.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen Höhepunkte wie ihr Debüt im Nationalen Auditorium von Mexiko und die Aufführung des Zyklus Lieder eines fahrenden Gesellen Mahlers Auftritt mit dem Atlantic Symphony Orchestra und sein Debüt als Renato in Ein Maskenball Verdi beim Alden Biesen Festival (Belgien). 2026 wurde ihm der Ferrer-Preis beim Tenor Viñas Wettbewerb verliehen, der eine Meisterklasse bei Roberto Frontali am Gran Teatre del Liceu in Barcelona beinhaltet.
Im September 2025 spielte er Graf Almaviva in Die Hochzeit des Figaro in Sabadell, und im Februar gab er sein Debüt als Marcello in La bohème in Madrid.
Zu seinen bevorstehenden Engagements gehört Marcello in La bohème beim Zomeropera Festival in Alden Biesen (Belgien) und sein Debüt als Miller in Luisa Miller Verdi im Stadttheater Bremerhaven im September 2026.